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Die Gotische Hallenkirche (evangelisch)
Die gotische Hallenkirche ist das Wahrzeichen von Mengeringhausen mit dem schiefen Kirchturm wurde im Jahr 2004 renoviert.
Zu besichtigen sind der geschnitzte Barockaltar, die Renaissance-Kanzel, Sandsteinepitaphe und die Vogt-Orgel von 1850.

Kirchenführungen nach Vereinbarung:
Dr. Klaus von der Emde, Telefon 05691/ 50707
Annemarie Sadowski, Telefon 05691/5179
Christian Meuser, Telefon 05691/ 40107
Die Gotische Hallenkirche Mengeringhausen

Katholische Kirche
www.kath-bad-arolsen.de
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Friedhöfe
Friedhof Mengeringhausen
Durch das ehemalige Obertor gelangt man zum Friedhof der Stadt.
1600/01 erwarb die Stadt hier für 31 Taler einen Garten \"Zum neuen Begräbnis\". Zum Jahre 1613 wird ein Beinhaus draußen vor der Stadt erwähnt. Im gleichen Jahr ließ Pfarrer Jeremias Nicolai einen überdachten Predigtstuhl(Kanzel) auf dem Friedhof bauen. 1653 erbaute der gräflich- waldeckische Baumeister Emanuel Brandt die Friedhofskapelle. Die Kanzel aus Sandstein zeigt vier Reliefs.
In der Kapelle wurden angesehene Bürger der Stadt bestattet. Der Fußboden war noch 1938 mit alten Grabplatten aus dem 16. bis 18. Jahrhundert belegt. Diese 23 Grabplatten aus Gußeisen und 11 Grabplatten aus Sandstein sind nicht mehr vorhanden. Die heute an den Wänder der Kapelle angebrachten Grabplatten von bedeutenden Bürgern und Regierungsbeamnten stammen ohne Ausnahme aus der Stadtkirche. Die älteste Eisenplatte stammt aus dem Jahr 1567.
Am nördlichen Ende des Friedhofs liegt das Erbbegräbnis des Prinzen Carl(1803-1846) und Heinrich von Waldeck (1844-1902) nebst Familien.
Auf dem Friedhof sind zahlreiche sehenswerte frühklassizistische Grabdenkmäler aufgestellt.
Führungen Annemarie Sadowski, Telefon 05691/5179

Jüdischer Friedhof
1889 wurde in der Weigelstraße nordöstlich der Altstadt ein jüdischer Friedhof eingerichtet.
Die Zahl der jüdischen Einwohner, 33 zu Beginn des 20. Jahrhunderts, war in nationalsozialistischer Zeit stetig zurückgegangen. Einige emigrierten, andere wurden nach ihrem Wegzug in größere, anonyme Städte, später in den nationalsozialistischen Vernichtungslagern ermordet.
Etwa ein Viertel des Friedhofs ist belegt; es sind 17 Grabsteinen des frühen 20. Jahrhunderts vorhanden. Die älteste Grabstätte stammt aus dem Jahr 1900.